An diesem Tag wurde ich, früh von meinem Bruder abgeholt, um in unseren Urlaub nach Nord-Deutschland zu starten. Abgesehen von vielen km Fahrt, haben wir noch einen Stopp, am U-Boot-Bunker Valentin bei Bremen, eingelegt. Dieser wurde gebaut, um gegen Ende des zweiten Weltkriegs U-Boote bauen zu können, trotz der Bombenangriffe.



Nachdem wir erst mal Halbrum sind, ging es in den Bunker. Das erste Bild zeigt die Hälfte die nach dem zweiten Weltkrieg in Nutzung war als Lager/Garage.

Das zweite welcher durch eine Zerstörung bei eines Bombenangriff kurz vor Fertigstellung, unnutzbar wurde, weshalb auch noch einige historische Gerätschaften vom Bauabbruch rumstehen.

Anschließend ging es um die zweite Hälfte Außenrum. Hier zwei Bilder von der Schleuse aus der die fertigen U-Boote entlassen werden sollte, sowie einen tollen Blick auf die Bucht, die so erweitert wurde, dass direkt dort erste Tauchversuche stattfinden konnten.


Die Demissionen des Baus waren durch die später eingezogene Wand (Trennung des noch nutzbaren Teils vom unnutzbaren) nicht mehr ganz zu erahnen, aber wenn man sieht, dass dort in verschieden Bauabschnitte bis zu 17 Boote gleichzeitig im Bau befindliche, sein sollten und jedes Boot von Anfang an den selben Platzbedarf hat, kann man nur vor der technischen Leistung seinen Hut ziehen, wenn auch vieles andere nur zum Kopfschütteln oder Nachdenklich werden war. Trotzdem ein guter Ort in Deutschland um ein Gefühl für solche Bauten zu bekommen, die in ganz anderen Dimensionen zum Beispiel in Frankreich schon viel früher gebaut wurden, um die aktive Flotte zu schützen.
